Startseite
Verleihung des Hans-Gross-Preises an Prof. Dr. Armin Forker
- Details
- Kategorie: Eigene Beiträge
- Veröffentlicht am Montag, 15. April 2013 20:20
- Geschrieben von Seydel Mario
- Zugriffe: 127
Ein kurzer Bericht über die Ausstellung: „Sherlocks Onkel“ im Kleist-Museum Frankfurt und die Verleihung des Hans-Gross-Preises durch den BDK-Brandenburg an unser Vereinsmitglied Prof. Dr. Armin Forker, am 25.3.2013, in Frankfurt an der Oder.
Von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Vorstandsmitglied der DGfK Mario H. Seydel
Hans Gross (1847 - 1915), ein großer Name in der Welt der Kriminalistik. War Hans Gross doch der Mann, der es unternahm, Straftaten mit den Mitteln der Wissenschaft aufzuklären. Weg wollte er, von den mehr oder weniger verlässlichen Aussagen von Zeugen. Spuren konnten verlässlich den Weg zum Täter weisen. Aus Einzelteilen sollte ein Bild entstehen, das der Rekonstruktion des Tatgeschehens entsprach. Adressat seiner Erkenntnisse war insbesondere der Richter, der einen Fall zu entscheiden hatte. Hans Gross ist der Vater der Kriminalistik als verbindender Methodik der einzelnen Kriminalwissenschaften.
Die Verleihung des Hans-Gross-Preises ist sozusagen der Oscar für Kriminalisten. Der Anspruch an die Nominierten ist entsprechend hoch. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Gründungsmitglied der DGfK Prof. Dr. Armin Forker.
Weiterlesen: Verleihung des Hans-Gross-Preises an Prof. Dr. Armin Forker
Anmerkung zum Beitrag von Mario Seydel
- Details
- Kategorie: Eigene Beiträge
- Veröffentlicht am Samstag, 19. Januar 2013 16:00
- Geschrieben von Ackermann Rolf
- Zugriffe: 428
Anmerkung zum Beitrag von Mario Seydel „Warum scheitert Kriminalistik als Studienfach?"
Fakt ist, dass es an keiner öffentlichen deutschen Hochschule oder Universität einen Lehrstuhl für Kriminalistik gibt und auch die Lehrstühle für Kriminologie schrittweise verschwinden. Dass es ähnliche Tendenzen hinsichtlich der Rechtsmedizin gibt, ist seit langem öffentlich gemacht, ebenso die Schwierigkeiten der juristischen Ausbildung in der Strafprozessrechtswissenschaft und eingeschränkt auch im Strafrecht. Die Entwicklung ist also nicht allein ein Problem der Kriminalistik, sondern der Kriminalwissenschaften. Daran ändert auch nichts, dass an wenigen Universitäten in den rechtswissenschaftlichen Fakultäten jeweils ein Semester „Kriminalistik für Juristen“ fakultativ angeboten wird. Die Tatsache, dass die Studierenden diese Unterrichtsveranstaltungen mit großem Interesse aufnehmen zeigt, wie notwendig es wäre, in der Juristenausbildung neue Wege zu gehen. Das Problem ist komplexer Natur und verlangt, dass sich die Justiz-, Hochschul-, Forschungs-und Innenressorts (Polizei), diesbezüglich ihrer Verantwortung endlich bewusst werden und ohne auf die Bund-Länder-Verantwortung zu verweisen, eine kritische Analyse des kriminalistischen Ausbildungsprozesses für alle an der Straftatenuntersuchung beteiligten Verantwortungsträger vornehmen.
Neue Schriftenreihe
- Details
- Kategorie: Kurzmeldungen
- Veröffentlicht am Freitag, 11. Januar 2013 10:35
- Geschrieben von Ackermann Rolf
- Zugriffe: 336
Ende 2012 etablierte sich die neue Schriftenreihe "Kriminalistik, IT-Forensik, Security-Management". Herausgegeben wird die Fachzeitschrift von Prof. Dr. Sachar Paulus (FH Brandenburg), Prof. Dr. Rolf Ackermann (DGfK), Prof. Dr. Rainer Rumpel (HWR Berlin) und Dr. Ingo Minnoggio. Mit der Herausgabe dieser Reihe soll eine weitere klaffende Lücke in der Wissenschaftsland Deutschland geschlossen werden. Arbeiten zur Kriminalistik, insbesondere zur Kriminaltechnik, ebenso wie Arbeiten im privaten Bereich der Sicherheitsforschung und zum Sicherheitsmanagement sind inter- und multidisziplinär. Diesen Gedanken griffen die Herausgeber auf. Die Schriftenreihe soll herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten in den genannten Bereichen eine Plattform geben und wichtige multidisziplinäre Themenkomplexe in der wissenschaftlichen Literatur verankern. Der Profilierung zu den Themen Sicherheitsmanagement, IT- und Informationssicherheit, Kriminalistik und IT-Forensik haben sich die
Fachchochschule Brandenbrug (Studiengang Master of Science Security Management)
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Studiengang: Master of Arts Security)
School GRC Steinbeis-Hochschule Berlin (Studiengang: Master of Arts Criminal Investigation)
verschrieben, weil sie ein klares Bekenntnis zur multidisziplinären, also über das eigene Fachgebiet hinausgehenden, Forschung vereint. Mit der Zeitschrift soll sichergestellt werden, dass die besten und wichtigsten Forschungsleistungen öffentlich werden.
Zukunftspreis Polizeiarbeit - Police Procedures Future Award
- Details
- Kategorie: Kurzmeldungen
- Veröffentlicht am Dienstag, 25. Dezember 2012 22:21
- Geschrieben von Gerl Andreas
- Zugriffe: 331
Zukunftspreis Polizeiarbeit: "Soziale Netzwerke"
Der Cyber Raum ist Bedrohungsfeld und bietet Möglichkeiten der Kriminalitätsbekämpfung zugleich. 2013 widmet sich der Zukunftspreis Polizeiarbeit den "Sozialen Netzwerken" und fokussiert damit die durch die neuen Medien entstehenden neuen Herausforderungen der Polizeiarbeit. Themen sind:
- Schutz und Sicherheit im digitalen Raum
- Bedeutung und Möglichkeiten sozialer Netzwerke für die innere Sicherheit.
Der Preis ist dotiert mit insgesamt 5000 € und wird ausgelobt durch die CyberAkademie CAk.
Mehr dazu auf der Seite des Behördenspiegel: www.behoerden-spiegel.de/Zukunftspreis-Polizeiarbeit/
Weitere Beiträge...
- Warum scheitert die Kriminalistik als Studienfach? Der Versuch einer Analyse.
- Odorologie – Geruchspuren bei kriminalistischen Ereignissen
- Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch
- DGfK-Homepage technisch und optisch aktualisiert
- School GRC: Neuer Studiengang Kriminalistik
- Arbeitsgemeinschaft Stalking
- Tagungs-Dokumentation 2011 für Mitglieder
- Rolf Ackermann erhält Hans-Groß-Preis 2011
- Resümee zur 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik
- Mittelbare Opfer





