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Tätowierungen als kriminaltaktischer Ansatz

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Man geht davon aus, dass ca. 6 % der Bevölkerung tätowiert ist – bei den 19 bis 24jährigen dürfte es fast jeder Dritte sein. Es liegt auf der Hand, dass dies für Identifizierungs- und Fahndungszwecke genutzt werden kann. Ein Projekt der VFH in Wiesbaden (Fachbereich Polizei) belegt jedoch, dass darüber hinaus aus den Tattoo-Motiven auch Rückschlüsse auf die Persönlichkeit (z.B. Gewaltbereitschaft, psychische Defekte) und Auffassungen (z.B. politische), die Herkunft (z.B. Ausländer, Aussiedler) und den (kriminellen) Lebensweg (z.B. Gefängnisaufenthalte, Deliktsneigung) sowie das soziale Umfeld (z.B. Szene- und Gruppenzugehörigkeit) des Betreffenden gezogen werden können. Eine besondere Relevanz haben solche kriminaltaktisch nutzbaren Hinweise bei der Bekämpfung der OK und ausländischer Banden.
 
Quelle: Prof. Gerhard Schmelz in: Kriminalistik 2/2010, S.102 ff.
   

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